Eleonora Bourmistrov works in a variety of media ranging from sculpture, object-painting, photography, digital imaging to site-specific, immersive installations using natural or industrial sound, while exploring issues around transience, instability, time and ruins. Her focus is physical and human worlds at the point, where things break down, collapse and fall apart – the moments that demonstrate most powerfully the finality of all things.
By means of simulacrum, illusion, parody of building processes, the mixture of genuine and imitated materials, deconstructive techniques and light effects, the artist creates a work that is mysterious, illusionistic, dramatic and disorienting. It reveals the power of ruination and inevitability but also the beauty of transitoriness and time passing.
German
Schwerpunkt Eleonora Bourmistrovs Kunst sind großformatige Wand- Fußboden Objektbilder, die sich mit der Naturtektonik befassen, und site-spezifische, immersive Installationen mit Fokus auf instabile Strukturen. Daneben hat sie sich schon immer für Malerei, Fotographie und digitale Bildbearbeitung interessiert.
Die Künstlerin arbeitet in unterschiedlichen Medien, von skulpturaler Malerei bis zu site-spezifischen Raum-Installationen mit Sound. Ihre Werke befassen sich mit der Erforschung von instabilen Strukturen und Dislokationen, die sich durch Verschiebungen und Verlagerungen in geologischen sowie architektonischen Räumen manifestieren, und damit mit der Beziehung von ursprünglichen und späteren Situationen und Orten. Neben den tektonischen Veränderungen in der Natur interessiert sich die Künstlerin für den urbanen Verfall, den sie in site-spezifischen, immersiven Installationen untersucht. Für letztere benutzt sie dekonstruktive Techniken und Arbeitsmittel, wie Simulacrum, Illusion, die Parodie von Bauprozessen, eine Mischung von Original- und Ersatzmaterialen, sowie Lichteffekte und industriellen Sound. In letzter Zeit beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Thema des Immateriellen, welches sie in site-spezifischen, immersiven Installationen umsetzt, in denen Licht, Bewegung, sowie multiple Soundtracks, von Naturklängen bis zu mittelalterlichen Gesängen und Kirchenglocken, inkorporiert sind.